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Tiefseefische, bizarre Kreaturen aus den Tiefen der Meere

Tiefseefische sind an das Leben in Meerestiefen unter ca. 500 Metern angepasst. Die größte Tiefe, in der jemals ein Fisch beobachtet wurde, beträgt ca. 10.900 m. In der Tiefsee herrscht eine Wassertemperatur von knapp 4 °C. Da das Licht nur bis zu einer Tiefe von 300 m durchdringt, herrscht in der Tiefsee nahezu vollständige Dunkelheit. Fische, die in Zonen mit Schwachlicht leben, haben oft große Augen, um die Lichtausbeute zu optimieren. Tiefseefische besitzen sogenannte „Leuchtorgane“. Leuchtorgane erfüllen bei verschiedenen Arten unterschiedliche Aufgaben, so etwa die Beleuchtung der Umgebung, Partnersuche oder das Anlocken von Beutetieren. Letztere Funktion ist bei den Tiefsee-Anglerfischen zur Perfektion gebracht. Anglerfische besitzen einen Fortsatz mit einem Leuchtorgan am Ende, die sogenannte Angel, der direkt vor dem Kopf endet. Kleine Fische schwimmen so, vom Licht angezogen, direkt vor das Maul des Anglerfisches und werden verspeist.